Unsere Vision: Netto Null. Unsere Strategie: Anpassen und Ertüchtigen

Der Gebäudesektor ist für 40% des CO2-Ausstosses verantwortlich. Und rund die Hälfte davon hat ein Gebäude bereits bei seiner Erstellung ausgestossen. Es ist die "Graue Energie". Wenn wir auf einer Baute aktiv werden, wurde sie bereits emittiert. Durch anpassen, verdichten und ertüchtigen erhalten wir sie nutzbar.

Wir möchten den Lebenszyklus von Bauten verlängern, in dem wir sie den heutigen Bedürfnissen anpassen und den Rest-Ausstoss an CO2 während ihrer Lebenszeit verringern.

Umfassende Eingriffe im Bestand sind komplex und — aus unserer Sicht — vor allem eine gestalterische Herausforderung. Hier sind wir zuhause.

Was sind GEAK® und GEAK®-Plus?

Der Gebäude­energieausweis der Kantone (GEAK®) ist der Einstieg in eine energetische Sanierung. Er ist die offizielle Energieetikette der Kantone und wird von den meisten Kantonen finanziell unterstützt.

Ein GEAK / GEAK zeigt die Energieklasse von Gebäudehülle und Gebäudetechnik einer bestehenden Baute in sieben Klassen an. Es lässt ganz grob den Handlungsbedarf enthält Empfehlungen zu energietechnischen Massnahmen. Die Erstellung eines GEAK®-Berichtes ist für den Eigentümer gratis.

Der GEAK® Plus weist nebst der Gebäudehülle die Gesamtenergieeffizienz aus. Er zeigt etwas umfassender, zwei bis drei auf das spezifische Gebäude zugeschnittene Varianten der energe­tischen Ertüchtigung auf.

Die Minergie® Systemerneuerung

Ältere Bauten weisen oft gestalterisch sensible Fassaden auf. Es gibt Wege sie energetisch zu ertüchtigen, ohne sie dafür zwingend in eine unansehnlich dicke Dämmschicht einpacken zu müssen, eine Massnahme, die der gesetzlich verlangte Nachweis nach SIA 380/1 üblicherweise nach sich zieht: Aktuell noch wenig bekannt, aber wertvoll, anerkennen die meisten Kantone alternativ zum Nachweis nach SIA 380/1 auch ein Zertifikat nach Minergie®.

Für bestehende Bauten bietet Minergie® vier verschiedene Systemerneuerung an. Entgegen der SIA 380/1 berücksichtigen sie nicht nur den Energieverbrauch einer Baute, sondern auch die für die Wärmeerzeugung verwendete Energieform: Und wer sich von fossilen Energieträgern löst, erhält weniger strenge Anforderungen an die Gebäudehülle. Der Fokus liegt nicht auf dem Energiebrauch, sondern auf dem CO2-Ausstoss.

Energetische Ertüchtigungen nach Minergie® werden in den meisten Kantonen subventioniert.