Unsere Mission: Den bestehenden Gebäudepark der Schweiz für unser Ökosystem verträglich machen

Der Gebäudebereich ist in der Schweiz für rund 25–30 % der CO₂-Emissionen verantwortlich – der grösste Teil davon entfällt auf das Heizen mit fossilen Energieträgern. 60% unseres Gebäudeparks wurde nach 1960 gebaut, 60% dieser Bauten sind Einfamilienhäuser.

Hier arbeiten wir beherzt mit. Indem wir bestehende Bauten erhalten, erneuern und in neue Nutzungen überführen. Wir senken ihren CO₂-Ausstoss – substanziell – in dem wir energetische Schwachstellen ertüchtigen und auf fossilfreie Primärenergie setzen. Und in dem wir Nutzungsflexibilität einbringen und Belegungsdichte erhalten.

Um-, an-, oder doch neu bauen?

Schaffen wir es mit einem Um- und Anbau, einem Ausbau des Dachgeschosses oder einer Aufstockung, das Verdichtungspotential ausreichend auszuschöpfen, oder steht sich der Altbau auf dem Fuss? Welche Schwelle muss überschritten werden, damit es wirtschaftlich und energetisch vertretbar wird, den Bestand zu opfern? Hier hilft die konkrete Gegenüberstellung.

In unseren Machbarkeitsstudie stellen wir auf Wunsch Kosten, Potentiale und CO₂-Bilanz eines Erhalts und Ausbaus jener eines Ersatzneubaus gegenüber.

GEAK® und GEAK®-Plus

Mitglieder des Vereins GEAK sind die Energiedepartemente der Kantone. Der Verein benennt sich nach seinem Produkt, dem Gebäude­energieausweis der Kantone GEAK. Der GEAK® ist für viele Private der Einstieg in die energetische Sanierung.

Ein GEAK® weit die Energieklasse von Gebäudehülle und Gebäudetechnik für Gebäude in sieben Klassen aus. Er formuliert grob den Handlungsbedarf an energietechnischen Massnahmen. Die Erstellung eines GEAK®-Berichtes ist für den Eigentümer gratis.

Der GEAK® Plus weist nebst der Gebäudehülle die Gesamtenergieeffizienz aus. Er zeigt, etwas umfassender, zwei bis drei auf das spezifische Gebäude zugeschnittene Varianten der energe­tischen Ertüchtigung auf. Der GEAK® Plus ist je nach Gewerk und Kanton auch Grundlage für die Zusprache von Subventionen.

Wir bieten den GEAK® Plus im Rahmen unserer Bestandesaufnahmen in Zusammenarbeit mit unserem Partner Steigmeier Bauphysik an. Nebst dem energietechnischen Potential erfassen wir dann auch die bauphysikalischen Rahmenbedingungen des Objekts (Feuchtigkeitsprobleme, Dampfdiffusion, Wärmebrücken).


Interessiert an einer Beratung?

Das Zertifikat nach Minergie®

Alternativ zum Nachweis nach SIA 380/1 anerkennen die meisten Kantone auch das Minergie®-Zertifikat. Für bestehende Bauten bietet der Verein Minergie® vier verschiedene Systeme zur Zertifizierung an. Interessant ist dies derzeit im Kanton Aargau: Mit der Ablehnung des neuen Energiegesetzes entfiel auch die Einführung der nationalen Gewichtungsfaktoren für Energieträger. Im Rahmen einer Minergie®-Zertifizierung kann diese Gutschrift dennoch berücksichtigt werden.

Produktwahl nach den Kriterien von ecobau

Wir planen und bauen nach den Kriterien von ecobau. Das Label zertifiziert Baumaterialien nach gesundheitsrelevanten und ökologischen Kriterien und stellt diese als nutzerfreundliche Nachschlagewerke, Checklisten und Arbeitsmittel zur Verfügung.

Zentral sind die ecoDevis-Merkblätter nach NKP, die wir in unsere Ausschreibungssoftware integriert halten. Sie formulieren Kriterien für eine ökologische und gesunde Produktwahl bei Ausschreibung der Gewerke.

Mit dem Gebäudecheck unterstützt uns ecobau im Umgang mit Altlasten wie Asbest, PCB und FCKW.